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RadianceKit

RadianceKit ist eine native Mac-App für 3D Gaussian Splatting: Fotos oder Videos importieren, lokal auf Apple Silicon trainieren und Szenen in einem Workflow bearbeiten und exportieren.

RadianceKit

Was ist RadianceKit?

RadianceKit ist eine native Mac-App für 3D Gaussian Splatting. Sie ermöglicht das Importieren von Fotos oder Videos, die lokale Rekonstruktion einer Szene auf Apple Silicon per Metal GPU Compute sowie das anschließende Vorschauen, Bearbeiten und Exportieren in einem einzigen Workflow.

Die App positioniert sich als vollständige Alternative zu Toolchains, die auf Cloud-Verarbeitung, Python oder separate Ausrichtungs- und Exportschritte setzen. Sie ist für alle gedacht, die fotorealistische 3D-Szenen auf dem Mac erstellen möchten, ohne ihre Daten vom eigenen Gerät zu entfernen.

Hauptfunktionen

  • Native GPU-Trainings auf Apple Silicon — RadianceKit führt Gaussian-Splatting-Training auf M1-, M2-, M3- und M4-Macs mit Metal aus, sodass die Verarbeitung lokal statt in der Cloud erfolgt.
  • Workflow in einer App — Medien importieren, Kamerapositionen ausrichten, das Modell trainieren, die Rekonstruktion prüfen und exportieren — alles in derselben App, ohne Command-Line-Setup.
  • Simple- und Expert-Modus — Der Simple Mode bietet einen geführten Ablauf für den schnellen Einstieg, während der Expert Mode einen Projekt-Navigator, ein interaktives 3D-Viewport, Live-Loss-Kurven sowie detaillierte Trainings- und Exportsteuerungen ergänzt.
  • Interaktiver Gaussian-Editor — Nutzer können Bereiche direkt in der 3D-Ansicht mit einem Pinselwerkzeug auswählen und löschen, um unerwünschte Artefakte oder Teile einer Rekonstruktion zu entfernen.
  • Mehrere Exportoptionen — Szenen können als PLY, Compressed PLY, SPZ, glTF, .splat oder SOG exportiert werden, mit Optionen für Orbit-Videos oder eigenständige Web-Viewer.
  • Lokale Verarbeitung und Privatsphäre — Die App verarbeitet Szenen auf dem Mac des Nutzers und erfordert für das Training keinen Cloud-Upload.

So verwenden Sie RadianceKit

Ein typischer Workflow beginnt damit, die App zu öffnen und entweder Fotos oder ein Video zu importieren. RadianceKit richtet dann die Kameras aus, trainiert die Gaussian-Splatting-Szene auf der Apple-Silicon-GPU des Macs und lässt den Nutzer die Rekonstruktion in Echtzeit prüfen.

Danach können Nutzer zwischen einem geführten Modus für einfache Aufgaben und einem Expert-Layout für Parametertuning und detaillierte Inspektion wechseln. Sobald die Szene fertig ist, können sie das Modell mit dem Editor bereinigen und in einem Format exportieren, das sich zum Teilen, Archivieren oder für die Webanzeige eignet.

Anwendungsfälle

  • Photogrammetrie-ähnliche Szenenrekonstruktion auf dem Mac — Normale Fotos oder Videos in eine erkundbare 3D-Szene umwandeln, ohne den Mac zu verlassen.
  • Lokale 3D-Capture-Workflows — Rekonstruktion direkt auf dem Gerät ausführen, wenn kein Cloud-Upload gewünscht ist oder wenn die lokalen Quelldaten wichtig sind.
  • Bereinigung von Rekonstruktionen — Schwebende Artefakte, störende Objekte oder andere unerwünschte Bereiche mit dem Pinsel-Editor in der App entfernen.
  • Technische Experimente und Parametertuning — Den Expert Mode nutzen, um Trainingskurven zu prüfen und Einstellungen für kontrolliertere Rekonstruktionsarbeiten anzupassen.
  • Interaktive Ergebnisse teilen — Eine Szene als Web-Viewer oder Orbit-Video für Präsentation und Review exportieren, ohne dass beim Empfänger zusätzliche Software erforderlich ist.

FAQ

  • Benötigt RadianceKit Cloud-Verarbeitung? Nein. Das Training läuft lokal auf dem Mac über Apple-Silicon-GPU-Compute mit Metal.
  • Brauche ich Python oder Command-Line-Tools? Nein. Die App wird als kompletter Workflow mit Import, Training, Bearbeitung und Export in einer Mac-App beschrieben.
  • Welche Macs werden unterstützt? Laut Quelle benötigt RadianceKit einen Apple-Silicon-Mac (M1 oder neuer) mit macOS 26 Tahoe oder neuer; für größere Szenen werden 16 GB RAM empfohlen.
  • Welche Dateitypen können importiert werden? Es können Videos wie .mp4, .mov, .m4v und .avi sowie gängige Fotoformate wie .jpg/.jpeg, .png, .heic, .tiff/.tif und .bmp importiert werden. Außerdem lassen sich vorhandene Splats wie .ply, .spz und .splat sowie Szenen- und Kamerabundles öffnen.
  • Unterstützt es 360-Material direkt? Noch nicht. Auf der Seite steht, dass Insta360 .insv und gestitchtes 360-Equirectangular-Material derzeit nicht direkt unterstützt werden.

Alternativen

  • Cloudbasierte NeRF- oder Photogrammetrie-Dienste — Diese können Rekonstruktionen ohne lokale GPU-Berechnung durchführen, erfordern aber das Hochladen von Medien und einen Online-Verarbeitungsworkflow.
  • Desktop-Photogrammetrie-Anwendungen — Traditionelle Photogrammetrie-Tools konzentrieren sich auf bildbasierte Rekonstruktion und können anderen Ausrichtungs- und Export-Workflows folgen als Gaussian Splatting.
  • Python-basierte Gaussian-Splatting-Toolchains — Diese bieten technisch versierten Nutzern möglicherweise mehr Low-Level-Kontrolle, erfordern aber ein Setup außerhalb einer paketierten Mac-App.
  • Andere 3D-Capture- und Rekonstruktions-Apps — Ähnliche Apps priorisieren möglicherweise Capture, Scanning oder Bearbeitung statt einer kompletten Gaussian-Splatting-Pipeline vom Import bis zum Export.