DCP
DCP ist eine lokale Berechtigungsschicht für AI-Agenten, die Wallets, API-Keys und andere Zugangsdaten nutzen. Geheimnisse bleiben auf dem Gerät, Freigaben laufen per Handy.
Was ist DCP?
DCP ist eine lokale Berechtigungsschicht für AI-Agenten, die Wallets, API-Keys und andere Zugangsdaten nutzen müssen, ohne sie direkt von der Festplatte zu lesen. Es läuft auf dem Laptop des Nutzers, hält Geheimnisse lokal verschlüsselt und fragt auf dem Handy um Freigabe, wenn ein Agent eine Aktion ausführen will, die diese Berechtigungen nutzt.
Das Produkt ist für Agenten gedacht, die über MCP oder ähnliche Integrationen arbeiten, darunter Claude, Cursor, OpenClaw, LangChain, VPS-Agenten und andere Systeme, die sich mit einem lokalen oder entfernten Berechtigungsdienst verbinden können. DCP unterstützt begrenzte Berechtigungen, tägliche Budgetobergrenzen und Aktivitätsprotokolle, damit Nutzer festlegen können, was jeder Agent tun darf, und danach nachvollziehen können, was passiert ist.
Hauptfunktionen
- Lokale Speicherung von Geheimnissen: Wallets, API-Keys, Identitätsdaten und andere Zugangsdaten bleiben auf dem Gerät des Nutzers statt in
.env-Dateien offengelegt oder direkt an Agenten übergeben zu werden. - Freigaben per Handy: Agenten fragen um Berechtigung, und der Nutzer genehmigt oder lehnt die Anfrage auf einem verbundenen Handy ab, wodurch weniger Wechsel zurück zum Laptop nötig ist.
- Pro Agent begrenzte Berechtigungen: Verschiedene Agenten können unterschiedliche Zugriffsregeln erhalten, etwa Nur-Lese-Zugriff, Ausgabelimits oder vollständige Freigabeanforderungen.
- Tägliche Budgetobergrenzen: Nutzer können harte Limits festlegen, wie viel ein Agent pro Tag ausgeben darf; Anfragen werden blockiert, sobald das Limit erreicht ist.
- Aktivitätsprotokollierung: Signaturen und Freigaben werden aufgezeichnet, damit Nutzer sehen können, wonach ein Agent gefragt hat und was erlaubt wurde.
- Breite Agentenunterstützung: DCP wird als kompatibel mit Claude, Cursor, OpenClaw, Hermes, LangChain, MCP-Agenten, VPS-Agenten und benutzerdefinierten Verbindungen beschrieben.
- Open-Source-Desktop-App: Das Produkt wird als frei und Open Source beschrieben, mit Installationspaketen für macOS, Windows und Linux.
So verwenden Sie DCP
Installieren Sie die Desktop-App auf Ihrem Laptop und fügen Sie die Zugangsdaten hinzu, die Agenten nutzen sollen, etwa Wallets, API-Keys oder Identitätsfelder. DCP verschlüsselt sie lokal und speichert sie auf dem Gerät.
Verbinden Sie anschließend Ihre Agenten über den unterstützten Workflow: Claude und Cursor über MCP, VPS- oder Remote-Agenten über den bereitgestellten Installationsbefehl oder benutzerdefinierte Agenten über die dokumentierte Verbindungsmethode. Koppeln Sie DCP mit Telegram, damit Freigabeaufforderungen auf Ihrem Handy ankommen.
Nach dem Setup stellt der Agent eine Anfrage, wenn er signieren, ausgeben oder auf eine Zugangsdaten zugreifen muss. Sie prüfen die Anfrage auf Ihrem Handy und tippen auf Genehmigen oder Ablehnen, oder lassen DCP kleinere Aktionen innerhalb der von Ihnen konfigurierten Grenzen automatisch genehmigen.
Anwendungsfälle
- API-Keys für Agenten schützen: OpenAI-, Anthropic-, Stripe-, AWS- und andere Keys auf dem lokalen Rechner behalten, statt sie in Klartext-Umgebungsdateien abzulegen.
- Solana-Wallet-Aktionen steuern: Einem Trading- oder Automatisierungsagenten erlauben, Transaktionen nur innerhalb eines definierten Tageslimits zu signieren, mit manueller Freigabe für größere Anfragen.
- Claude oder Cursor mit kontrolliertem Zugriff nutzen: Einen Coding- oder Assistant-Agenten mit lokalen Zugangsdaten verbinden, damit er Zugriff anfragen kann, ohne jemals Rohschlüssel zu sehen.
- VPS- oder Remote-Agenten ausführen: Remote-Automatisierung mit DCP verbinden, damit der Agent Berechtigungen über denselben Freigabe-Flow anfordern kann wie lokale Agenten.
- Berechtigungen nach Aufgabe trennen: Einem Recherche-Agenten Nur-Lese-Zugriff geben, während ein Trading-Agent unter strengeren Regeln Transaktionen signieren oder Mittel ausgeben darf.
FAQ
Was macht DCP anders als eine .env-Datei?
DCP hält Zugangsdaten verschlüsselt auf dem Gerät des Nutzers und lässt Agenten um Zugriff bitten, wenn sie sie verwenden müssen, statt dass Agenten Klartext-Geheimnisse direkt von der Festplatte lesen.
Gibt DCP Agenten eine eigene Wallet? Die Seite positioniert DCP als Berechtigungsschicht und nicht als Wallet-Anbieter für den Agenten. Der Nutzer behält die Kontrolle über die Schlüssel lokal und genehmigt Aktionen bei Bedarf.
Welche Agenten können sich mit DCP verbinden? Auf der Seite werden Claude, Cursor, OpenClaw, Hermes, LangChain, MCP-Agenten, VPS-Agenten und benutzerdefinierte Setups genannt.
Kann DCP Ausgaben begrenzen? Ja. Die Seite beschreibt tägliche Budgetobergrenzen und Auto-Freigaberegeln für kleinere Aktionen, während größere Anfragen zur Freigabe auf das Handy gesendet werden.
Welche Plattformen werden unterstützt? Im Download-Bereich werden macOS für Apple Silicon und Intel, Windows 64-bit und Linux auf Debian/Ubuntu genannt.
Alternativen
- Agent-Wallet-Produkte: Tools, die jedem Agenten ein eigenes Wallet geben, statt als lokale Berechtigungsschicht zu dienen. Sie sind näher an eingebetteter Wallet-Verwaltung als an zustimmungsbasierter Zugriffskontrolle.
- Manuelle
.env-Credential-Verwaltung: der übliche Workflow, Schlüssel in lokalen Umgebungsdateien zu speichern und Anwendungen direkt darauf zugreifen zu lassen. Das ist einfacher einzurichten, legt Geheimnisse aber dem laufenden Prozess offen. - Allgemeine Secret-Manager: Systeme zum zentralen Speichern und Rotieren von Geheimnissen. Sie konzentrieren sich oft auf Infrastrukturzugriff, während DCP auf interaktive Agentenfreigaben und Berechtigungen pro Aktion ausgerichtet ist.
- Eigene Freigabe-Skripte oder internes Tooling: Teams können ihren eigenen Gatekeeping-Workflow für Agentenaktionen bauen, das erfordert jedoch in der Regel mehr Engineering-Aufwand als eine speziell dafür entwickelte Berechtigungsschicht.
Alternativen
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